infopanelhintergrundbild

News

Erfolgreicher Projektstart EC-UN Joint Migration and Development Initiative, Moldawien

Frankfurt am Main, 08.06.2010 -
Seit Oktober 2009 implementiert die Auslandsabteilung der Frankfurt School of Finance & Management, International Advisory Services, ein von der EU finanziertes Projekt, das Remittances Sendern und Empfängern in ländlichen Regionen Moldawiens durch ein gezieltes Bildungsprogramm unterstützt. Das von der Frankfurt School konzepierte Projekt "Moldova: Improvement of Financial Literacy for Remittance Recipients and Senders”, wurde von der EC-UN Joint Migration and Development Initiative als eines von 55 aus 547 Projektanträgen ausgewählt. Die Frankfurt School betreibt das Projekt zusammen mit einem lokalen Partner über 18 Monate und schult dort Remittances Empfänger in grundlegender Finanzplanung, damit Sie ein besseres Verständnis über Finanzprodukte und ihre eigenen finanziellen Möglichkeiten erhalten. Da Moldawien sehr stark durch die Finanzkrise getroffen wurde (und dies insbesondere durch den Rückgang an Remittances zu spüren ist), war es ein wichtiger Zeitpunkt um die ländliche Bevölkerung zu unterstützen.

Regelmäßige Updates über dieses oder andere durch die EC-UN Joint Migration and Development Initiative geförderten Projekte finden Sie auf deren Homepage: http://www.migration4development.org/. Hier können Sie auch an der Migration and Development Community teilnehmen!

In Serbien hat sich viel veraendert

Informationen über Banken und Finanzdienstleistungen in Serbien

Eschborn, 06.02.2010 -
Im Jahr 2009 hat die GTZ mit einer Befragung von serbischen Migranten in Deutschland begonnen, um deren Bedarfe an Finanzdienstleistungen in Serbien herauszufinden. Es stellte sich heraus, dass die serbische Diaspora in Deutschland kaum über die Angebote der serbischen Banken informiert ist. Andererseits bemühen sich serbische Banken auch nur unzureichend um die Migranten als potenzielle Kunden.

Das Informationsdefizit führt dazu, dass die im Ausland lebenden Serben nicht in Serbien investieren oder Geld anlegen und ihren Familien am liebsten Remittances per Kurier statt per Überweisung schicken. Im März 2009 organisierte die GTZ gemeinsam mit der serbischen Zentralbank in Belgrad eine Konferenz, um über die Ergebnisse der Befragung zu diskutieren und herauszuarbeiten, inwieweit serbische Banken auf die im Ausland lebenden Landsleute als Kundengruppe zugehen können. Erste Ergebnisse sind bereits sichtbar: Einige Banken, wie die Volksbank A.D. Beograd hat seit Ende 2009 einen eigenen Diaspora-Informations-Bereich in ihren Internetauftritt aufgenommen. Außerdem hat sie Finanzprodukte, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Diaspora, entwickelt. Zahlreiche andere Banken haben ähnliches geplant.

Die GTZ ist nach der Konferenz ebenfalls das bestehende Informationsdefizit angegangen: Eine Informationsbroschüre auf Deutsch und Serbisch steht nun unter www.gtz.de/migration bereit. Sie informiert über die in Serbien verfügbaren Finanzdienstleistungen und darüber, wie sich das Bankensystem nach dem Kollaps in den 1990er Jahren verbessert hat, wie es heute aufgestellt ist und wo Bankkunden Beratung und Unterstützung erhalten. In serbischer Sprache wird die Broschüre am 6.2.2010 der Tageszeitung Vesti beiliegen, welches die auflagenstärkste Tageszeitung für die in Deutschland, Schweiz und Österreich lebenden Serben ist.

Broschüre auf deutsch

Broschüre auf serbisch

Geld sparen bei Auslandsueberweisungen

Jetzt 33 Länder auf der Seite www.geldtransfair.de

Eschborn, 15.12.2009 -
Viele Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen Familien und Freunde in ihren Herkunftsländern, indem sie von Deutschland Geld in ihre alte Heimat überweisen: Allein im vergangenen Jahr waren es 3,1 Milliarden Euro. Ein Problem dabei: Bei Überweisungen in Länder außerhalb der EU fallen oft hohe Gebühren an. Genau das will das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) mit dem Serviceportal www.geldtransfair.de ändern. Seit der neuesten Erweiterung zeigt die Seite den günstigsten und schnellsten Weg für Überweisungen aus Deutschland in nunmehr 33 Länder. Neu hinzugekommen sind Algerien, Armenien, Ägypten, Georgien, Nepal, Senegal, Usbekistan und die Palüstinensischen Gebiete. Die Seite wird von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Frankfurt School of Finance and Management betrieben.

Im Mittelpunkt der Seite steht der Preisvergleich: Wer www.geldtransfair.de anklickt, kann dort sein gewünschtes Empfängerland und den vorgesehenen Überweisungsbetrag wählen. Der Internetservice vergleicht dann die Angebote von rund 40 verschiedenen Anbietern, sucht den günstigsten Tarif heraus und zeigt an, wie lange die Überweisung dauert. So kann der Nutzer bares Geld sparen: Die Überweisungskosten für 100 Euro von Deutschland nach Afghanistan schwanken beispielsweise zwischen drei und 42 Euro. Darüber hinaus können die Besucher der Seite auch ihre Erfahrungen in einem Forum austauschen und Verbesserungsvorschläge für die Webseite abgeben.

Für Länder wie etwa Vietnam, Marokko oder Afghanistan sind Überweisungen von Landsleuten aus dem Ausland eine wichtige Geldquelle. Würden die Überweisungsgebühren gesenkt, käme deutlich mehr Geld bei den Empfängern vor Ort an. Dort sichert die Unterstützung vielen Familien den Lebensunterhalt.

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.

Geld guenstig ueberweisen von Deutschland in alle Welt

Jetzt 25 Länder im Internet-Serviceportal

Eschborn, 30.10.2008 -
In Deutschland leben mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Viele von ihnen unterstützen Familien und Freunde in ihren Herkunftsländern, indem sie regelmäßig Geld nach Hause schicken. Das Problem dabei: Bei Überweisungen außerhalb der EU-Grenzen fallen oft hohe Gebühren an. Damit sich dies ändert, gibt es das Serviceportal www.geldtransfair.de im Internet, in Auftrag gegeben vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Verantwortlich für die Erstellung und Betreuung sind die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und die Frankfurt School of Finance and Management. Seit der neuesten Erweiterung zeigt die Seite den günstigsten und schnellsten Weg für Überweisungen von Deutschland in nunmehr 25 Länder.

Für viele Länder wie etwa Vietnam, Marokko oder Afghanistan sind Überweisungen von Landsleuten aus dem Ausland eine wichtige Geldquelle. Allein im Jahr 2007 schickten Migranten in aller Welt rund 316 Milliarden Euro in ihre Herkunftsländer. Zählt man das Geld dazu, das nicht durch Überweisungen, sondern bar angekommen ist, ist die Summe noch um einiges höher. Nach den USA und Saudi-Arabien gehört Deutschland zu den wichtigsten Herkunftsländern von diesen so genannten »Remittances«.

Die Migranten zahlen für die Transfers jedoch teils sehr hohe Gebühren. Würden die Überweisungsgebühren auf ein Niveau gesenkt, das innerhalb der Europäischen Union üblich ist, käme deutlich mehr Geld bei den Empfängern vor Ort an. Genau das will das BMZ mit der Service-Plattform www.geldtransfair.de erreichen.

Die sieben führenden Industrieländer und Russland hatten bereits 2004 vereinbart, die Kosten von Geldtransfers in Entwicklungsländer um die Hälfte zu senken. Das Ziel ist allerdings noch nicht erreicht. In Großbritannien konnten dank größerer Kostentransparenz durch die Webseite www.sendmoneyhome.org die Gebühren für Überweisungen nach Indien zum Beispiel um 40 Prozent gesenkt werden. Einen ähnlichen Effekt erhofft sich das BMZ auch von dem deutschen Internetportal.

Das Ganze funktioniert so: Wer www.geldtransfair.de anklickt, kann dort sein gewünschtes Empfängerland wählen. Dann gibt er die Summe ein, die er überweisen müchte. Er kann unterschiedliche Überweisungswege wählen: etwa Scheck, Bargeld-Verschickung, Auslandsüberweisung von Konto zu Konto, online oder per Telefonauftrag. Der Internetservice vergleicht dann die Angebote von rund 40 verschiedenen Anbietern, sucht den günstigsten Tarif heraus und zeigt an, wie lange die Überweisung dauert. So erhält man beispielsweise die Information, dass die Kosten für eine Überweisung von 100 Euro von Deutschland nach Vietnam zwischen 1,50 Euro und 40 Euro schwanken.

Als weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.

 
 
Weiterempfehlen  |  Forum  |  Presse  |  Mediadaten  |  Logo & Banner  |  Kontakt  |  Impressum
Frankfurt School Logo GTZ Logo   BMZ Logo